Praktische Tools und Apps für PR-Leute

Praktische Tools und Apps für PR-Leute

Wer von uns ist nicht manchmal dankbar für die kleinen Helferlein, die uns dabei unterstützen, unsere Arbeit besser zu managen oder zu erleichtern? Alle nützlichen Tools und Apps, die ich selbst empfehlen kann, hab ich euch daher für diesen Blogpost zusammengetragen. Das eine oder andere kennst du sicher schon, manches könnte aber auch neu für dich sein. 

 

Google Alerts

Das gratis Tool von Google ist schon lange etabliert und gewiss kein Geheimtipp mehr, aber es ist so einfach wie effizient, dass ich es hier auch nochmals vorstellen will. Mit Google Alerts kann man bestimmte Suchbegriffe „abonnieren“ und bekommt jedes Mal, wenn Google einen Beitrag mit diesem Suchbegriff findet, einen Alert zugestellt. Das kann ein E-Mail sein oder über RSS laufen und bei jeder Neuigkeit, täglich oder wöchentlich ausgespielt werden. Natürlich sind die Möglichkeiten dann auch schon wieder begrenzt und mit einer professionellen Medienbeobachtung nicht zu vergleichen, aber als kostenlose Ergänzung ist der Dienst allemal gut. Er hilft immer up-to-date zu sein, wer über dich bzw. deine Brand und dein Unternehmen spricht und du kannst damit die Entwicklung von Trends im Auge behalten.

 

Evernote

Evernote ist ein kleines Organisationsgenie: Mit dieser App hat man ein digitales Notizbuch an der Hand, mit dem sich nicht nur Notizen einzeln oder in Sammlungen anlegen lassen, sondern auch Bilder, Audioaufnahmen oder handgeschriebene Notizen. Am besten gefällt mir die Funktion Web Clipper, mit dem ganze Webseiten abgespeichert werden können. Da ich die App sowohl am Smartphone als auch am Notebook installiert habe, werden die von mir gespeicherten Inhalte synchronisiert, was überaus praktisch ist: Einmal am Handy geclippte Inhalte kann ich so am Notebook wieder aufrufen und weiter daran arbeiten. Evernote lässt sich übrigens auch als Schnittstelle für Teamwork nutzen und ist bis zu einem bestimmten Umfang kostenlos.

 

Trello

Wer seine Probleme mit Post-its Chaos hat, wird seine Freude an Trello finden. Trello ist quasi ein digitales Programm für To-do-Listen, eignet sich aber zum Beispiel auch für die Erstellung von Redaktionsplänen und gibt’s natürlich auch als App. Das große Plus an diesem Programm ist, dass man damit den Überblick über alle Aufgaben behalten und sich den Fortschritt der einzelnen Aufgaben anzeigen lassen kann. Die Aufgaben werden in Boards, Listen und Karten verwaltet. Mit Trello können Teams auch gemeinsam Projekte verwalten.

 

Google Drive

Google Drive ist ebenfalls ein super praktisches Tool, wenn es darum geht, Dateien und Dokumente in der Cloud zu speichern oder auch als Team gemeinsam an Dateien zu arbeiten. Google Drive hab ich ebenfalls als App auf meinem Smartphone installiert und zusätzlich am Notebook, weil ich auf diese Weise überall Zugriff auf meine Dateien habe und die Dateien somit synchronisiert werden. 15 GB Speicherplatz sind hier kostenlos. Eine beliebte Cloudspeicher-Alternative zu Google Drive wäre das ebenfalls bekannte Tool Dropbox.

 

Slack

Slack ist ein Kommunikationstool für Arbeitsgruppen und funktioniert ähnlich wie ein Messenger wie z.B. WhatsApp. Das Tool eignet sich prima als Alternative für interne E-Mails. Man kann über Slack nicht nur Informationen tauschen und chatten, sondern einander auch Dateien zukommen lassen. Will man sich nicht mit der ganzen Arbeitsgruppe austauschen, sondern nur mit Teilen davon, erstellt man einfach eine Untergruppe in Slack und kann die ausgewählten Teilnehmer in den neuen Kanal einladen. Praktischerweise können bei Slack auch andere Services integriert werden, etwa Google Drive, Dropbox, RSS, Twitter und andere. Für kleine Teams und in etwas beschränkterem Umfang ist Slack ebenfalls kostenlos.

 

TinyPNG

Wer Fotos für Website, Blog oder Newsletter verkleinern will, kann das natürlich mit Programmen wie Photoshop machen, oder nutzt die Website tinypng.com. Hier lassen sich PNGs und JPGs verlustfrei komprimieren, sprich sie brauchen dann weniger Speicherplatz bei gleicher Qualität. Das Tool entfernt kostenlos überflüssige Meta-Daten und unbenutzte Farben aus der Farbpalette. Die komprimierten Bilder dürfen vor dem Upload allerdings nicht größer als 5MB sein.

 

Textanalyse Tool

Schreibst du gut und klar verständlich? Wenn du da eine objektive Auswertung dazu haben willst, gib deine Texte in das Textanalyse Tool ein. Das Tool analysiert Texte kostenlos auf Lesbarkeit und ist eigentlich auf Online-Content ausgelegt, eignet sich aber genauso für Pressetexte. Die Auswertung erfolgt in einem Lesbarkeit-Index von 0-100, wobei ein Wert zwischen 40-60 eine gute Lesbarkeit verrät. Gemessen werden Parameter wie Keywords, Wortlänge, Satzlänge, Nominalstil, Füllwörter und viele andere. Ein ähnliches, jedoch oberflächlicheres Tool ist das Blablameter, das austestet, wieviel „Bullshit“ sich in einen Text eingeschlichen hat. Das Ergebnis gibt’s anhand eines Index präsentiert, wobei das Ganze doch mit Humor genommen werden muss.

 

Buffer / Hootsuite

Wer Social Media Posts für mehrere Kunden planen muss, kommt an Tools wie Buffer oder Hootsuite nicht vorbei. Das Teilen von Posts auf vielen Social-Media-Kanälen ist ein Zeitfresser, Buffer und Hootsuite unterstützen bei der Planung und Streuung der Posts. Beide sind in einer – sehr eingeschränkten – Basisversion kostenlos, unterscheiden sich jedoch in ihren Funktionen und Möglichkeiten. Beide bieten auch eine Statistikfunktion über die „Performance“ der eigenen Posts, was ich sehr praktisch finde. Will man diese Tools benutzen, sollte man sich auf jeden Fall vorher eingehend damit beschäftigen, denn es wird auch gemunkelt, dass gerade Facebook die Reichweite von Posts, die von extern Tools gemanagt werden, herunterschraubt. Man sollte bei der Nutzung dieser Tools auch nicht vergessen, die Posts an die jeweiligen Kanäle anzupassen.

 

Mailchimp

Mailchimp ist der Klassiker unter den E-Mail-Marketing-Tools. Wen du mit Newslettern arbeitest, kennst du Mailchimp vermutlich schon. Newsletter können an bis zu 2.000 Empfänger pro Monat kostenlos beliefert werden, danach steigen die Kosten jedoch rapide an. Mailchimp ist auch aufgrund seiner vielfältigen Designmöglichkeiten und seines großen Funktionsumfangs sehr beliebt, auch wenn es das Tool nur auf Englisch gibt. Ich benutze selbst Mailchimp für meinen Blog-Newsletter und bin damit sehr zufrieden. Alternativen dazu möchte ich dir aber auch nicht vorenthalten: CleverReach oder Newsletter2Go wären beispielsweise deutschsprachige Newsletter-Tools, ActiveCampaign ein weiterer Anbieter aus den USA.

 

Tools und Apps für PR-Leute

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Welche Tools und Apps benutzt du? Hast du auch Tipps, die du mit uns teilen willst?

 

Foto: Unsplash.com 

 

 

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