3 Quick-Tipps für bessere Blogposts

3 Quick-Tipps für bessere Blogposts

Bloggen ist ein wunderbare Taktik innerhalb des Content Marketings. Mit seinem Long-Form-Content kann ein Blog ein wichtiger Impulsgeber für die gesamte Content-Strategie sein. Dabei gilt: Bloggen muss nicht kompliziert sein, sollte aber auch kein Selbstzweck sein. Heute habe ich daher drei einfache Quick-Tipps, die dir dabei helfen, Blogposts mit Relevanz zu schreiben: für deine Leser und für dich!

 

#1 Deine Leser

Du schreibst deinen Blog nicht zum Selbstzweck, er ist kein Instrument, um zu monologisieren. Beim Bloggen ist es essentiell, dass man für seine Leser schreibt. Schließlich willst du eine gewisse Zielgruppe auf deinen Blog locken und das schaffst du, wenn du Inhalte erstellst, die diese Leser brennend interessieren. Daher arbeitet man im Content Marketing allgemein und beim Bloggen speziell mit sogenannten Personas, das sind ideale, fiktive Wunschleser, die man anziehen will. Das Konzept kennst du ja vielleicht schon, das ist soweit ja nichts Neues.

Meine Empfehlung geht noch einen Schritt weiter: Versuche dir diese Persona bildlich auszumalen: Wie ist sie so, was beschäftigt sie? Was lässt sie Nachts nicht schlafen? Und wie verbringt sie ihre Freizeit? Was ist ihr wichtig, welche Werte hat sie? Was muss sie auf deinem Blog sehen, damit du sie von deinen Inhalten begeistern kannst? Am einfachsten ist es, sich eine reale Person vorzustellen, die bereits Kunde von dir ist, und darauf basierend eine Persona zu basteln. Schreibe ihr eine Geschichte auf den Leib und stell sie dir immer bildlich vor, wenn du Content erstellst. Sprich zu ihr! Interessiert sie, was du gerade zu sagen hast? Nutze deine Persona als Inspirationsquelle für deinen Content und mach sie zu deiner Muse!

Ich selbst arbeite für meinen Blog PR Spionin mit drei Musen, die drei verschiedene Kundentypen repräsentieren und auf echten Kundinnen basieren. Für jede dieser Musen hab ich unter anderem genau aufgeschlüsselt, wie sie auf meinen Blog kommt, welche Lösungen sie sucht und was sie lesen und sehen muss, damit ich sie weiter für meine Inhalte begeistern kann und im Idealfall mich für eine persönliche Beratung bucht.

 

#2 Der Zweck

Was soll deine Persona bzw. Muse denken, fühlen oder tun, wenn sie deinen Blogpost gelesen hat? Sei dir klar darüber, immer im Gedanken daran, was du für deine Persona tun kannst. Frag dich: Welche Ziele hat deine Persona? Wie kannst du ihr mit deinen Blogposts dabei helfen, ihre Ziele zu erreichen? Stelle dir diese Frage für jeden einzelnen Post, damit stellst du sicher, dass du deiner Persona einen Gefallen tust und gleichzeitig deinen eigenen Zweck erfüllst.

Zum Beispiel wenn du möchtest, dass deine Persona sich von dir verstanden fühlt und du eine Beziehung zu ihr aufbauen möchtest, dann schreib einen Blogpost, der diesen Zweck erfüllt. Oder wenn du möchtest, dass sie danach deinen Webshop besucht und deine neuesten Produkte ansieht, dann arbeite in deinem Blogpost darauf hin.

Es ist besser, sich auf einen Zweck festzulegen und nicht auf mehrere. Entscheide dich für eine Sache, die dein Blogpost für dich erfüllen soll. Alles andere verwirrt deine Leser und führt nicht zu klaren Handlungen.

 

3 Quick-Tipps für bessere Blog-Posts

 

#3 Das Takeaway

Was soll deine Persona mitnehmen? Was soll sie von deinem Blogpost lernen oder erfahren, welche Gedanken soll sie weiterführen? Entscheide dich für eine Sache und kommuniziere sie klar. Erschlage deine Persona nicht mit unnützen, langen Textpassagen, wenn diese nichts mit dem Takeaway zu tun haben. Auch Storytelling wird hier oft falsch verstanden und es werden völlig belanglose Stories erzählt. Wenn sie nichts mit dem jeweiligen Takeaway zu tun haben, lass das besser weg.

Frag dich, was diese eine Sache sein soll, die sich deine Leser merken, wenn sie deinen Blogpost gelesen haben. Deute bereits zu Beginn deines Textes, im Intro, an was das Takeawy deines Blogposts ist. Denke immer daran, dass deine Leser nicht ewig Zeit haben und sich schnell entscheiden, ob sie ihre Zeit für das Lesen deines Blogposts aufwenden wollen oder nicht. Stiehl deinen Lesern nicht ihre Zeit, sondern sei klar, transparent und rede nicht um den heißen Brei.

 

Für dich: Mein kostenloser Blogplaner

In meiner Collection findest du übrigens einen kostenlosen Blogplaner, in dem auch ein Blogartikel-Planer mit nützlichen Fragen für deine Blogposts inkludiert ist. 

 

Blogplaner

 

 

Foto: Unsplash.com 

 

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  • Vielen Dank für die hilfreichen Tipps!
    Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, dass Blogbeiträge spannend und aussagekräftig sind – das Informationsangebot ist so vielfältig und zugänglich wie nie zuvor. Deshalb ist es wichtig, dass man individuelle und kreative Inhalte produziert, welche sich nicht so leicht ersetzen lassen.