9 Typen von Medien und welche Ergebnisse sie dir bringen

9 Typen von Medien und welche Ergebnisse sie dir bringen

Behandelst du in deiner Pressearbeit alle Medien gleich? Keine gute Idee, denn in der Pressearbeit ist es wichtig zu wissen, welche Art von Medien für welches Ziel die besten Ergebnisse bringen. Es macht einen Unterschied, ob ein Beitrag über dein Unternehmen in einem großen Print-Magazin, in der lokalen Presse oder in einem Blog erscheint. Für jedes Ziel, das du dir setzt, gibt es besser passende und weniger geeignete Medien.

 

Lokale und regionale Medien

Lokale Medien wie Stadtzeitungen, Bezirksmagazine, Lokalausgaben, Regionalzeitschriften oder auch lokale TV-Stationen und Radiosender solltest du unbedingt auf dem Schirm haben, wenn du Pressearbeit für ein lokales Unternehmen wie Shops, Restaurants, Museen, Yoga-Studios usw. machst oder dich als lokale Expertin für ein Thema positionieren möchtest. Besonders wenn du über die Berichterstattung neue Kunden gewinnen willst, eignen sich diese Medien perfekt dafür.

 

Tages- und Wochenzeitungen

Auch hier gibt es regionale, aber auch überregionale Vertreter, sowie Sonntagszeitungen, Boulevardzeitungen, Gratisblätter und andere Varianten. Ihr Kerngeschäft ist die tagesaktuelle Berichterstattung, wobei sie mit ihrer jeweiligen Blattlinie ein unterschiedliches Publikum ansprechen. Die überregionalen Tageszeitungen gelten als Leitmedien, sprich andere Medien orientieren sich in ihrer Berichterstattung nach ihnen. Wenn du ein newswertes Thema hast, das die breite Bevölkerung interessiert, kannst du an Tages- und Wochenzeitungen denken. Meist sind das Themen, die ein gewisses Gewicht haben, weshalb bei dieser Mediengattung Nachrichtenwertfaktoren wie Aktualität, Nähe oder Status eine höhere Bedeutung haben als emotionalisierende Geschichten rund um dein Unternehmen.

 

Printmagazine und andere Publikumsmedien

Willst du möglichst viele Menschen erreichen mit einem Thema, das die breite Masse interessieren könnte, eignen sich wahrscheinlich sogenannte Publikumsmedien oder General-Interest-Medien für dich. Medien wie Printmagazine, Illustrierte, Frauen- und Lifestylezeitschriften, Nachrichtenmagazine, Wirtschaftsmagazine oder Supplements von Tageszeitungen sind thematisch meist breiter aufgestellt und widmen sich nicht intensiv einem Thema. Ein Bericht in einem großen Magazin bringt ein gewisses Ansehen mit sich und außerdem eine große Reichweite. Allerdings ist es nicht immer einfach, in die großen Printmagazine zu kommen.

 

Fachmedien

Möchtest du Awareness für dein Fachthema generieren? Oder dich als Expertin dazu positionieren? Dann solltest du an Fachmagazine denken. Solche Medien werden von und für Fachleute erstellt, also für beruflich, professionell interessierte Leser von Experten, nicht unbedingt Journalisten. Wissenschaftliche Fachmagazine sind übrigens eine Untergruppe davon. Fachmedien sind für den B2B-Bereich interessant und benötigen Fachinformationen oder fachlich versierte Interviewpartner. 

 

Special-Interest-Medien

Hast du ein spezifisches Fachthema und möchtest damit eine ganz konkrete interessierte Laienöffentlichkeit erreichen, solltest du an Special-Interest-Medien denken. Diese Medien sind auf an Spezialthemen interessierte Laien zugeschnitten und finden sich fast zu jedem Thema, etwa Reise, Technik, Kultur, Auto, Hobbies oder Wohnen. Redakteure dieser Medien sind immer auf der Suche nach nützlichen Inhalten für ihre Leser, etwa Tipps und Ratschläge, Produktbewertungen, Experteninterviews oder auch Erfahrungsberichten.

 

Online Magazine und Blogs

Der große Vorteil, wenn ein Beitrag zu dir in Online Magazinen oder Blogs erscheint, ist, dass du darüber auch Backlinks zu deiner Website generieren kannst und somit SEO-Effekte erzielst. Interessierte Leser können gleich weiter zu deinem Shop oder deiner Angebots-Seite klicken, wodurch du auch Traffic auf deine Seite bekommst. Außerdem ist Onlineberichterstattung dauerhaft online präsent und kann auch via Social Media geteilt werden, während Printmedien meist nach der Nutzung entsorgt werden – wenn sie nicht weitergegeben werden. Die “Haltbarkeit” der Berichte ist in Printmedien somit leider nur für eine kurze Zeit gegeben, während Online-Berichte nicht verschwinden. Online Redakteure brauchen meist deutlich mehr Geschichten als Printmedien, weshalb es leichter ist, Themanvorschläge bei ihnen unterzubringen.

 

Podcasts und Web-TV-Shows

Podcast-Hosts und Web-TV-Show Betreiber wie etwa YouTube-Interview-Formate sind teilweise auf der Suche nach spannenden Gesprächspartnern, die sie interviewen können. Sie eignen sich daher für dich, wenn du dich als Experte zu deinem Thema positionieren möchtest. Auch Traffic auf deine eigenen Seiten kannst du über Links der Hosts bekommen.

 

Fernsehen und Radio

TV und Hörfunk sind Massenmedien, die quasi überall und von allen empfangen werden können. Berichterstattung darin wird somit eine recht große Reichweite generieren, natürlich abhängig vom konkreten Sender. Allerdings ist speziell TV auch ein Medium, das eine immer älter werdende Seherschicht anspricht, denn die jüngeren Generationen streamen lieber Netflix, Amazon, YouTube und co. Aber auch Radio wird unter den jüngeren Hörern durch Dienste wie Spotify, iTunes oder Podcasts abgelöst. Achte unbedingt darauf, dass du Sender und Sendeformate mit Informationsanspruch wählst, wenn du TV und Radio in dein Pressearbeit-Konzept miteinschließt und bedenke das Alter deiner angepeilten Dialoggruppen.

 

Nachrichtenagenturen und Presseportale

Viele Medienhäuser beziehen ihre Informationen von Nachrichtenagenturen wie APA (Österreich) oder dpa (Deutschland). Aus Zeitmangel werden solche Meldungen gerade von Online Medien oft auch einfach übernommen. Nachrichtenagenturen hab ich daher fast immer in meinen Medienverteilern, wobei natürlich wichtig ist, die richtige Ansprechperson zu wissen. Presseportale sehe ich etwas kritischer.

 

Das waren die wichtigsten Medientypen, daneben gibt es auch noch einige andere wie Verbands- und Kammerzeitschriften, Anzeigenblätter, Amtsblätter oder Kundenzeitschriften, die jedoch für die PR-Arbeit nur in manchen Fällen relevant sind.

Hast du Fragen dazu, welche Medien sich am besten für deine Marke eignen könnten? Dann schreib mir doch gerne an office@prspionin.at!

 

 

Pressearbeit Medien

 

 

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Foto: Girlbossstock

 

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