Wie du in 3 einfachen Schritten deine Content Buckets definierst

Jeder, der kontinuierlich Content erstellt, sei es für einen Blog oder auch Instagram, Facebook oder ein anderes Social Network, kennt das Problem: Wie kreiert man laufend neuen Content, der sowohl dem eigenen Publikum zu Gute kommt, interessant und relevant für es ist, als auch in die eigene Content Strategie einzahlt. Sehr hilfreich ist es da, den eigenen Content strategisch in sogenannten Content Buckets zu organisieren. Übersetzt heißt das so viel wie Themenkörbe oder Kategorien, aus denen sich der Content speist. Damit stellst du sicher, dass du nichts bloggst oder postest, was nicht zu deiner Marke passt, findest einfacher Ideen für neuen Content und bleibst immer fokussiert und on-brand.

Nur zur Erinnerung: Jedes Content-Stück, das für ein Unternehmen oder eine Marke professionell erstellt wird, sollte einem Zweck dienen und nicht einfach erstellt werden, um irgendetwas zu posten. Dafür haben wir keine Zeit und das bringt auch nichts. Und wir wollen eine konsistente Botschaft durch all unseren Content kommunizieren. Im ersten Schritt wirfst du daher noch einmal einen Blick auf deine Content Strategie und überlegst dir, welche der Content-Arten “Lernen”, “Inspiration”, “Überzeugung”, “Unterhaltung”, “Community”, “Conversion” oder “Behind-the-Scenes” du bedienen möchtest.

Eine ausführliche Erklärung und Anleitung zur Erstellung einer Blog-Content-Strategie findest du etwa in meinem E-Book “Create a Blog”.

 

Schritt 1: Sammle Ideen rund um deine Marke

Sammle zunächst alle Ideen rund um deine Brand. Was fällt dir spontan ein, was du bloggen oder posten könntest? Welche Art von Themen hast du bisher erfolgreich eingesetzt? Welche Themen und Stories möchtest du an die Öffentlichkeit bringen? Welche Fragen und Wünsche werden von deinen Kunden und Followern immer wieder an dich herangetragen? Was passiert aktuell in deiner Branche, wozu du deine Meinung kundtun möchtest?

Sammle alles zunächst noch ungeordnet auf einem Blatt Papier oder auch auf einem Flip Chart, wenn du diese Arbeit mit einem Team machst.

 

Schritt 2: Ordne diese Ideen in Gruppen

Welche ähnlichen Themen, wiederkehrende Ideen und Gemeinsamkeiten fallen dir auf? Versuche alle Themen in Gruppen mit dem kleinsten gemeinsamen Nenner zu kategorisieren. Notiere dir in deiner Liste diese Gruppen und die entsprechenden Ideen dazu. Am Ende solltest fünf bis zehn Buckets haben, die alles enthalten, was deine Marke ausmacht.

Wechsle jetzt noch einmal die Perspektive: Interessiert das wirklich dein Publikum? Sind deine Content Buckets wirklich relevant für sie? Bringen sie ihnen einen Mehrwert? Geh nun noch einmal deine Strategie durch: Zahlt jede deiner Gruppen in deine Strategie ein? Wenn nicht, streich sie wieder weg.

 

Schritt 3: Diversifiziere deine Buckets für deine Kanäle

Im Grunde wirst du diese Buckets nun zu Blog-Katgorien machen oder Kategorien für deinen Instagram Account, für Facebook, LinkedIn oder welche Kanäle auch immer du nutzt. Deinen Blog-Kategorien kannst du ansprechendere Titel geben als nur den Überbegriff. Auf meinem Blog hab ich etwa Content Buckets wie “PR Insider” oder “Blog Lab”. Achte darauf, dass du am Blog nicht mehr als 3 bis 5 Kategorien hast.

Für deine Social-Media-Accounts wirst du vielleicht das eine oder andere Bucket weglassen oder hinzunehmen, je nachdem was gut zum jeweiligen Kanal passt. Während du auf Facebook etwa auch das Bucket “Unternehmensnews” dazu nehmen kannst, wirst du vielleicht auf Instagram lieber inspirierenden Lifestyle-Content rund ums deine Brand auswählen. Passe daher deine Buckets auch den Kanälen an und überleg dir, welches Themenbündel auf welchen Kanal passen könnte und was du auf dem einen oder anderen Kanal vielleicht besser weglassen solltest.

 

Das ist es auch schon! Deine Content Buckets werden dir nun immer eine guter Rahmen dafür sein, was du posten kannst. Wenn ein Thema in keines deiner Content Buckets passt, dann passt es womöglich auch nicht zu deiner Marke und du solltest es daher weglassen.

 

Viel Spaß beim Brainstormen!

 

Content Buckets definieren

 

Foto: Girlbossstock

 

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