10 Quick-Tipps für deine Content Creation

Content für Social Media Posts muss verschiedene Anforderungen erfüllen. Denn wer Social Media professionell nutzen möchte, sollte nicht nur irgendetwas posten, ein hübsches Selfie, das letzte Frühstück oder frohe Osterwünsche. Vorbei sind die Zeiten, als das noch gang und gäbe war. Je mehr Brands digital kommunizieren, desto wichtiger ist es, seinen eigenen Auftritt zu professionalisieren und zielgerichtet, strategisch zu gestalten. 

Dazu braucht es gute Content Strategien: eine übergreifende für alle Kanäle und für jeden Kanal eine eigene. Die übergreifende Content Strategie beinhaltet, wie die einzelnen benutzten Kanäle ineinander greifen und legt die Gesamtstrategie fest. Die kanalspezifische Content Strategie berücksichtigt die Besonderheiten jeder einzelnen Plattform, denn jeder Kanal muss  individuell mit eigenen Inhalten (unique content) bespielt werden. Was auf Facebook funktioniert, ist zum Beispiel oft für Instagram eine schlechte Idee und umgekehrt. Außerdem ist es immer schön, wenn man sich zu jedem Kanal mehr Gedanken macht und sich etwas Kreatives einfallen lässt. Das gibt den Menschen auch einen Grund, uns sowohl auf Facebook als auch auf Twitter zu folgen, weil überall etwas anderes geboten wird. 

Zum anderen braucht es guten Content. Content bedeutet eigentlich nur “Inhalt”, aber es gibt einen großen Unterschied zwischen durchdachtem Content im Sinne des Content Marketings und “irgendetwas posten”. Es geht darum, wirklich guten Content zu erstellen, der es schafft, dass sich dein Publikum angesprochen und mit dir bzw. deiner Brand verbunden fühlt. Ich glaube das wirklich zu verstehen, bringt uns bei der Content Creation einen großen Schritt nach vorn.

 

Die folgenden Quick-Tipps sollen dir helfen, sinnvollen Content zu erstellen, der sowohl in die eigenen Ziele einzahlt, als auch deiner Community hilft.

 

Tipp #1: Beziehe es auf deine Marke

Überleg dir bei jedem Content, wie er in deine Brand Story passt. Welchen Zweck soll dieser Post erfüllen? Soll er deine Brand positionieren, deine Expertise zeigen, Informationen vermitteln? Was macht dieses Content-Stück für dich? Sei dir selbst klar darüber, was du damit beabsichtigst. 

 

Tipp #2: Kenne dein Publikum

Für wen produzierst du den Content überhaupt? Wer soll davon profitieren? Hast du recherchiert, was dein Publikum überhaupt von dir brauchen könnte? Welche Hilfestellungen und Lösungen würden sie von dir erwarten, oder vielleicht auch welche Inspiration oder Motivation? Je besser du deine Community kennst, desto besseren Content kannst du ihnen liefern.

 

Tipp #3: Stifte Nutzen

Was hat deine Community von deinem Content? Welchen Nutzen stiftest du damit für sie? Welche Art von Content werden sie lieben und teilen? Welchen Content erwarten sie sich vielleicht auch schon von dir? Denke daran, dass sich Menschen immer zuerst fragen: “Was bringt mir das?”, bevor sie jemandem folgen oder interagieren.

 

Tipp #4: Sei nicht verkäuferisch

Content soll den Wert unserer Marke zeigen, etwas von Nutzen hinzufügen und uns mit unserer Community verbinden. Sein primäres Ziel ist es nicht zu verkaufen, auch wenn uns das manche Online Markters einreden wollen. Nicht unter jedem Post ist daher ein Call-to-Action zwingend sinnvoll und notwendig.

 

Tipp #5: Sei authentisch

Social Media Content ist keine Geschäftskorrespondenz! Sprich bzw. schreib zu deiner Community wie zu deinen Freunden. Natürlich und authentisch, nicht gestelzt und abgehoben. Ahme niemanden nach! Bedenke, dass Bilder zwar immer die erste Aufmerksamkeit erwecken, aber die Bildunterschriften entscheiden, ob und wie deine Community darauf reagieren wird. 

 

Tipp #6: Denke serviceorientiert

Wenn du Content postest, denke immer daran, wie du damit deiner Audience helfen kannst. Dein Content ist in erster Linie nicht über dich bzw. dein Unternehmen, sondern über deine Follower. Gestalte den Content so, dass er ihnen hilft und zugleich klar macht, wie du ihnen helfen kannst.

 

Tipp #7: Versuche Gespräche in Gang zu setzen

Wird auf deine Posts kommentiert, pusht das nicht nur den Algorithmus der Social Media Plattformen, sondern setzt Gespräche in Gang und sorgt dafür, dass sich deine Community mehr mit dir auseinandersetzt und mit dir verbunden fühlt. Stelle Fragen und versuche Gedankenanstöße zu geben. Aber nicht zwangsweise und künstlich in jedem Post!

 

Tipp #8: Bleib konsistent

Bleib konsistent bei deiner Botschaft, deiner Stimme und deinem visuellen Stil. Wenn du heute dieses und morgen jenes erzählst und heute als Brandfarbe blau und morgen rot und übermorgen gelb hast, wird es schwierig mit der Wiedererkennbarkeit und dem Vertrauensaufbau. Das ist der Grund, weshalb Branding in der digitalen Kommunikation so wichtig ist.

 

Tipp #9: Produziere Plattformspezifisch

Jedes Social Network hat eigene Bedürfnisse und Regeln und die solltest du dir verinnerlichen. Einen Beitrag von Instagram auf Facebook posten mit 30 Hashtags? Keine gute Idee! Auf Pinterest die Blogbeitragsbilder pinnen statt für Pinterest optimierte Grafiken? Auch nicht so geschickt. Produziere daher für jede Plattform einzigartigen, “unique” Content.

 

Tipp #10: Weniger ist mehr

Ich bin der Meinung, dass es sinnvoller ist, nur qualitätsvollen, stimmigen Content zu kreieren, als auf Druck irgendwelche Dinge rauszuhauen. Schlechter Content, der nur auf Masse abzielt, wird sich nicht auszahlen, deine Community wird das auch eher abschrecken. Poste lieber weniger oft richtig guten Content, als ständig irgend etwas.

 

Hast du weitere gute Tipps? Dann teile sie gerne in den Kommentaren!

 

 

 

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