Facebook Werbeanzeigen – So startest du

Facebook Werbeanzeigen – So startest du

Facebook Werbeanzeigen – So startest du

 

GASTBEITRAG VON LISA REICHKENDLER

Sehr oft bekomme ich von Neugründer*innen, die Frage gestellt, wie man auf Facebook Werbung schaltet. Natürlich gibt es einiges, was man bei Facebook Ads beachten sollte, um aber ein paar Punkte abzudecken, behandle ich in diesem Beitrag Punkte auf die es vor allem beim Start ankommt. 

Zu aller Erst: wo befindet sich der Werbeanzeigenmanager? Viele unter uns, klicken bei ihren Facebook und Instagram Beiträgen einfach auf ”Beitrag bewerben” und verstehen darunter Facebook Werbung. Im Werbeanzeigenmanager jedoch lässt sich deine Werbung noch genauer aufbereiten und kann so große Streuverluste verhindern. 

 

 

Werbeanzeigenmanager

Den Werbeanzeigenmanager findest du, wenn du auf deiner Business Seite 

  • rechts auf ”Ad Center” klickst
  • dann auf ”alle Werbeanzeigen” und 
  • dann mittig am Desktop auf das in blau hinterlegte ”Werbeanzeigenmanager” klickst.  

Ready?

 

 

Wie du eine Werbeanzeige aufsetzt

Vor dir öffnet sich der Werbeanzeigenmanager, wo vor allem für den Start ein einziger Button sehr wichtig ist. Nämlich der grüne im linken Bereich mit dem Wort ”Erstellen”. (siehe Foto) 

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Wenn du daraufklickst, poppt ein Fensterchen auf, dass dich fragt, welches Ziel hinter deiner Anzeige steckt. Achtung, das ist ganz wichtig, da Facebook – je nachdem, was du angibst – darauf achtet, wie es die Werbeanzeige ausspielt. Was bedeutet: wenn du Reichweite anklickst, wird es anders ausgespielt, als wenn du auf Interaktion klickst. Je nachdem, was dein persönliches Werbeziel ist, solltest du hier dein Kampagnenziel auswählen. 

 

Wenn du zum ersten Mal Facebook Werbung schaltest, ist es womöglich sinnvoll, erstmals Traffic auf deine Seite zu bekommen und Facebook die Chance zu geben, „Erfahrungswerte” zu sammeln, um später die Werbung gezielter einzurichten (mehr dazu im nächsten Punkt). 

Auf der nächsten Seite kannst du den Kampagnennamen eingeben. Dies empfehle ich dir vor allem, um nicht die Übersicht zu verlieren.  Ganz unten im Punkt ”Budgetoptimierung auf Kampagnenebene” empfehle ich dir den Button zu aktivieren. 

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Je nachdem, wie hoch dein Tagesbudget ist, kannst du dir am Ende auch ausrechnen, wie viel deine Anzeige gesamt kostet. 

Klicke nun rechts unten auf ”weiter” (blauer Button). Jetzt wird es nämlich interessant. Facebook will wissen, wohin du deinen Traffic lenken willst. Bei den meisten von uns ist es die Website, sollte es bei dir anders sein, achte darauf, dass du auch hier das richtige anklickst. 

Unter ”Budget & Zeitplan” grenzt du deine Werbeanzeige ein, je länger sie läuft umso besser, da du Facebook dann auch ermöglichst, gut zu filtern und zu tracken (mehr dazu im nächsten Punkt). 

Unter „Zielgruppe” kannst du deine Wunschkunden genau definieren. Welche Interessen haben sie? Welche Ausbildung haben sie? Und vor allem wie alt sind sie und wo wohnen diese? Neben demografischen Angaben, kannst du auch das Verhalten angeben. 

Beachte hierbei, dass bei manchen Dingen es sich lohnt, wenn man beispielsweise ganz Österreich anklickt, bei anderen Kampagnen eine regionale Werbeschaltung wie etwa Stadt Wien und im Umkreis von 17 km gewinnbringender ist. (Beispiel Ladengeschäft)

Unter ”Platzierung” kannst du auswählen, ob du es Facebook überlässt, wo deine Werbung ausgestrahlt wird oder ob du selbst entscheidest. Dieser Punkt ist sehr, sehr wichtig, da es sein kann, dass sich deine Anzeige etwa für den Facebook oder Instagram Feed gut eignet, nicht aber für das Story Format. 

Überlege dir daher, ob du zur manuellen Platzierung wechselst, solltest du das Material (Foto, Video, Text) für deine Facebook Werbeanzeige nicht in mehreren Formaten (Hochformat, Querformat usw.) besitzen. 

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TIPP: während du deine Anzeige aufsetzt, achte darauf wie sich der Barometer im rechten Eck verhält. Laut Facebook Marketing Berater*innen ist es hier ideal, wenn sich die Nadel des Barometers mittig platziert. 

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Sollte sich ein Fehler eingeschlichen haben oder Facebook erkennen, dass du ein Format gewählt hast, welches Fehler aufweist, bekommst du auch hier im rechten Eck oben eine Fehlermeldung in roter Schrift. Du kannst also mögliche Fehler jederzeit vor Veröffentlichung beheben. 

Wenn du jetzt weiter geklickt hast (wieder unten rechts, blauer Button) befindest du dich auf der letzten Seite, auf der du deiner Anzeige den Feinschliff gibst. Hier sind Text der Werbeanzeige, Verlinkungen und Formate wie Bild oder Video gefragt. 

Um auf Nummer sicher zu gehen, checke nochmals die Identität. Wenn du Admin von mehreren Seiten bist, kann es passieren, dass sich hier manchmal Fehler einschleichen und die Werbeanzeige der falschen Seite zugewiesen wird. Kein Grund zur Panik, es kann auf dieser Seite geändert werden. 

Unter ”Werbeanzeigen-Einstellungen” wählst du aus, ob du einen simplen Beitrag, eine Collection oder eine Carousel Anzeige schalten willst. Grundsätzlich gilt hier: ausprobieren. 

Es gibt keine Faustregel für erfolgreiche Facebook Ads. Vor allem, wenn du es zum ersten Mal machst. Dir muss bewusst sein, dass die Botschaft klar und eindeutig sein soll. Bei Videos sind Untertitel hilfreich und natürlich ist es generell besser, wenn du etwas bewirbst, das ein Alleinstellungsmerkmal aufweist. 

Es können also auch keine Prognosen aufgestellt werden wie ”du gewinnst X Kunden mit Y Budget”. Das wären Versprechen, die man auch bei TV und Print Werbung so nicht aufstellen kann.  

Am Schluss kommt einer der wichtigsten Punkte: Tracking. Hier ist es wichtig, dass dein Facebook Pixel aktiv ist und es der Pixel ist, der dem Konto auch zugeweisen ist. Mehr dazu verrate ich dir im nächsten Punkt. 

 

 

Details auf die es bei Facebook Ads ankommt

In einem Gespräch mit einem Facebook Marketing Manager wurden mir vor allem in meiner Anfangsphase einige Punkte bewusst, die ich hier gerne erwähnen würde:

  • Budget: richte ein Tagesbudget ein mit dem du leben kannst, splitte es aber lieber auf mehrere Anzeigen, so kannst du nach ein paar Tagen sehen, was floppt und was gut performt. Die Flopp Werbeanzeigen kannst du jederzeit stoppen und die guten weiterhin aktiv lassen. Ergo: Kreiere also nicht 1 Werbeanzeige mit 50€ pro Tag, sondern lieber 5 verschiedene à 10€ pro Tag. Du siehst bereits nach wenigen Tagen, was besser bei den User*innen ankommt.
  • Tracking: der Facebook Pixel ist ein Tracking Code, der auf deiner Website hinterlegt wird. Er misst welche User*innen sich wie verhalten und spielt die Werbung dann an Interessierte aus. Dies verhindert große Streuverluste und sorgt dafür, dass deine Werbung zielgerecht ausgespielt wird. Der Facebook Pixel kann von dir oder deinem Websiten Admin eingerichtet werden und muss in der Datenschutzerklärung erwähnt werden. Sei dir bewusst, dass der Pixel zwar ab Tag 1 der Aktivierung trackt, du die Ergebnisse aber erst nach Monaten ”merkst”. Heißt also, 1x Werbung schalten und auf Wunder hoffen ist hier nicht drinnen. Du musst ihm schon regelmäßig Nahrung (in Form von Werbeanzeigen) geben, damit er auch „schauen” kann, was sich tut. 
  • Marketing Tipp: wie bei allen Marketing Tätigkeiten ist auch bei Facebook Ads die Regelmäßigkeit gefragt. Nur weil du 100€ einmalig in Facebook Werbung steckst, bedeutet dies nicht, dass du morgen 10 zahlende Kunden hast. Ich wünsche es dir, aber in der Realität sieht das anders aus. Gleich wie alle anderen Marketingbereiche kommt es hier auf eine langfristige, ”nachhaltige” Strategie an. Daher empfehle ich dir eine regelmäßige Analyse deiner Werbeanzeigen, sowie eine Optimierungsrunde, sobald du merkst, dass gewisse Dinge weniger gut ankommen als andere. 

 

 

Über die Autorin

Lisa Reichkendler – www.lisareichkendler.com

 

Lisa Reichkendler
Lisa Reichkendler, Foto: Jana Mack

Lisa Reichkendler entwickelt mit ihrer Kreativagentur für die Hotellerie, den Bau- und Immobiliensektor, sowie die Gastronomie Strategien für ein nachhaltig erfolgreiches Marketing.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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