Die Geheimformel für großartige Blogposts

Wirklich perfekte Blogposts gibt es wohl nicht, denn was ist schon perfekt, wie definieren wir das? Aber wir können uns zumindest vornehmen, großartige Blogposts zu erstellen. Ein solcher Post sollte das Ziel verfolgen, beim Leser einen gewissen “Ich-muss-das-jetzt-Lesen”-Sog zu erzeugen und gleichzeitig auch in deine Brand einzahlen. Was du davon hast: begeisterte Leser und eine treue Anhängerschaft. Und das wollen wir doch alle, nicht?

Es gibt natürlich keine allgemeine Formel für großartige Blogposts, aber ich denke auf die folgenden Zutaten könnte man eine solche Formel herunterbrechen. Hier ist meine Geheimformel für großartige Blogposts:

 

Biete spezifische Lösungen und konkreten Nutzen

Menschen suchen im Internet immer danach, was Ihnen einen Nutzen bringt. In Bezug auf deine Blogposts könnte das sein, dass du hilfreiche, wissensvermittelnde Beiträge schreibst, oder aber auch motivierende, inspirierende Inhalte können gut ankommen. Je nachdem, für wen und zu welchem Thema schreibst, wird das unterschiedlich sein, aber nimm dir immer vor, einen besonderen Nutzen für deine Leser herauszuarbeiten, den sie nur bei dir in der Form bekommen können.

Denke immer zuerst gründlich darüber nach, wie deine Leser von deinen Inhalten profitieren können. Biete ihnen spezifische Lösungen für ihre Probleme aus deinem Bereich, biete ihnen Inspiration und Ideen. So werden deine Leser Vertrauen zu dir aufbauen, deine Blogposts teilen, immer wieder deinen Blog besuchen und können letztendlich auch zu deinen Kunden werden. Deine bereits bestehenden Kunden werden über die Inhalte auf deinem Blog die Beziehung zu dir vertiefen und deine Inhalte weiterempfehlen, wenn sie sich abgeholt fühlen.

 

Bringe dich persönlich ein 

Jeder Blog lebt von der Persönlichkeit seines Autors. Gerade das macht einen Blog unverwechselbar! Ansonsten könnten wir auch nüchterne Magazine und Sachinformationen lesen. Scheu daher nicht davor zurück, deine eigenen Erfahrungen und Meinungen preiszugeben und deinen individuellen Schreibstil zu entwickeln. Wenn du etwas Persönliches von dir teilst, erlaubst du es deinen Lesern außerdem, sich wirklich mit dir zu verbinden. Es liegt ganz in deiner Hand, wie persönlich du wirst. Überleg dir, wo für dich die Grenze zwischen persönlich und privat liegt.

Wenn du deine Persönlichkeit in deine Texte einwebst, gibst du ihnen gleichzeitig einen Kopierschutz mit. Denn wer sollte deine Texte kopieren, die in der Form nur du mit deinen Erfahrungen und Geschichten schreiben kannst? Eben!

 

Baue deine Brand Story geschickt mit ein

Mit jedem Blogpost verfolgst du das Ziel, dass sich deine Leser gerne mit den Inhalten befassen und dadurch auch ein Bild von dir und deiner Marke bekommen. Wie findest du nun die Schnittmenge aus deiner Geschichte, deiner Expertise, deiner Brand und den brennendsten Fragen deines Publikums? Die Antwort hab ich bereits im Beitrag Contenterstellung mit den Sweet Spotsgegeben. Hast du deine Sweet Spots definiert, hast du auch einen Rahmen für Content erstellt, der für deine Leser relevant ist und in deine Marke einzahlt.

Jeder einzelne Beitrag sollte deine Brand Story einbeziehen, aber smart und konsequent durch die Sichtweise der Leser geschrieben werden. Die Verbindung mit deiner Brand sollte immer vorhanden sein, mal lose, mal stärker. Damit entwickelst du auch einen roten Faden, der sich durch den ganzen Blog bewegt. Wenn dir das gelingt, wenn du deine Themen geschickt verpackst, stärkst du damit deine Markenpositionierung, ohne jedoch plump auf deine Produkte oder dein Unternehmen hinzuweisen.

 

Kreiere eine magnetische Headline

Das Leseverhalten im Internet ist durch Scanning und Skimming geprägt: Wir überfliegen schnell, ob uns ein Beitrag interessieren könnte oder nicht. 80 Prozent der Leser schaffen es nicht über die Headline hinaus! Ist es dir gelungen, eine magnetische Headline zu erstellen, bei der User hängenbleiben, hast du bereits die erste Hürde geschafft. Erst dann wird dein Blogpost selbst überflogen oder im besseren Fall ganz gelesen.

Deine Headline muss deinen Lesern ein Versprechen geben, es dann aber auch halten können. Ich mache es so, dass ich zuerst die Headline verfasse, als Arbeitstitel für den Blogpost, und sie nach Beendigung des Schreibprozesses noch einmal abchecke, ob sie wirklich passt. Dann folgt bei Bedarf der Feinschliff. So stelle ich sicher, dass ich die These des Blogposts auch wirklich abhandle. Ich kann dir wirklich empfehlen, es auch so zu versuchen.

In der Headline geht es darum, den Benefit für deine Leser herauszuarbeiten. Besonders gut gelingt das mit dem “How to”-Ansatz. Idealerweise haben deine Leser dann das Gefühl, deinen Text unbedingt lesen zu müssen, weil er einzigartig ist. Bleib dabei aber klar, spezifisch und unkompliziert.

 

Gliedere deinen Blogpost ordentlich

Natürlich sollst du von Herzen und mit Leidenschaft schreiben. Aber deswegen trotzdem nicht auf eine gute Gliederung deines Blogposts verzichten – schließlich willst du auch, dass dein Beitrag gut gelesen werden kann. Mach es daher deinen Lesern so einfach wie möglich, deinen Blogpost zu lesen und seinen Inhalten zu folgen, indem du ihn klar gliederst. Damit erreichst du auch, dass deine Leser deinen Gedanken und deiner in der Headline aufgestellten These logisch folgen können.

Du beginnst zunächst mit einer Einführung in dein Thema und erklärst, was du in diesem Beitrag vorhast.

Dann gehst du alle Punkte durch, die dich schließlich zu deiner Schlussfolgerung, deinem Fazit führen. Am Schluß folgt eine Call-to-Action (CTA), eine Aufforderung an deine Leser, eine Aktion zu setzen, etwa ein Kommentar zu hinterlassen.

Ein besonders beliebtes Format auf Blogs sind zum Beispiel List-Posts wie “10 Dinge, die du noch in diesem Jahr machen solltest”. Hier erklärt sich die Gliederung von selbst. Du solltest aber jede Art von Text in sinnvolle Happen, sprich nicht zu lange Absätze gliedern und diese mit Überschriften und Unterüberschriften versehen. Nutze zwischendurch auch Bulletpoints, um die Lesbarkeit zu verbessern. So können deine Leser deine Texte besser scannen und wenn du ihre Aufmerksamkeit erregt hast, werden sie auch den gesamten Text lesen.

Diese Gliederungsmaßnahmen helfen übrigens auch dir selbst, deine Gedanken zu ordnen.

Versuche auch, deine Absätze eher kurz zu halten.

Vielleicht kennst du das auch von deinem eigenen Leseverhalten im Internet: Wir lesen viel lieber kurze Absätze, als lange Paragraphen. Gerade, wenn wir keine Zeit haben, einen Text eingehend zu lesen. Überleg dir daher immer, wo du Texte unterteilen kannst, um eine bessere Lesbarkeit sicherzustellen.

Weitere Tipps dafür, wie du gute Blogposts schreibst, findest du auch in meinem Beitrag in meinem Schwesterblog PR Spionin.

 

Engagiere dich mit deiner Community

Du hast deinen Text geschrieben – jetzt ist deine Community dran! Beim Bloggen geht es schließlich nicht um stures Posten von eigenen Anschauungen, sondern ganz wichtig ist auch der Austausch mit deinen Lesern. Schau, dass du sie in die Thematik reinholst, stelle ihnen Fragen am Ende deines Beitrags, fordere sie zu einer nächsten Handlung auf. Und wenn sie darauf einsteigen, reagiere auf ihre Kommentare, antworte ihnen, geh in die Diskussion.

Sei aber nicht erschrocken, wenn die Kommentare nicht direkt am Blog kommen, sondern auf einem deiner Social-Media-Kanäle, wo du den Beitrag geteilt hast. Der Trend geht schon länger dahin, dass dort kommentiert wird, wo man zum ersten Mal mit einem neuen Inhalt in Berührung kommt. Im Prinzip ist es auch egal – Hauptsache du engagierst dich überhaupt mit deiner Community und zeigst, dass du für sie da bist.

 

Die Geheimformel lautet daher:

Geheimformel = spezifische Lösung + Persönlichkeit + Brand Story + magnetische Headline + Gliederung + Community-Engagement

 

Wie siehst du das? Klingt das für dich gut? Hast du vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht mit unverzichtbaren Elementen erfolgreicher Blogposts? Lass es mich wissen! Vielleicht hast du ja auch einen ganz anderen Geheimtipp für uns?

Geheimformel großartige Blogposts

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