In 5 Schritten qualitätsvolle Blogposts erstellen

Du bloggst gemütlich vor dich hin, aber so richtig zufrieden bist du mit deinen Resultaten nicht? Das liegt vielleicht daran, dass du zu wenig professionell ans Bloggen herangehst. Versteh mich nicht falsch, für einen persönlichen Blog ist das ja okay. Aber wenn du für dein Business bloggst, egal ob bloggende Unternehmerin oder als hauptberuflicher Blogger, solltest du strategischer ans Bloggen herangehen. Die folgenden 5 Schritte helfen dir dabei. 

 

Schritt 1: Finde heraus, was deine Leser wirklich interessiert

Wenn du willst, dass dein Blog gelesen wird – und das willst du natürlich – solltest du Inhalte erstellen, die deine Leser wirklich auf deinem Blog lesen wollen. Grundsätzlich interessieren sie sich ja bereits für deine Themen, sonst würden sie deinem Blog nicht folgen. Aber du kannst es präzisieren: Schau dir alle Kommentare an und Fragen, die dir gestellt werden. Lässt sich daraus ein Blogpost basteln, der für andere auch interessant ist? Du kannst auch einen Schritt weitergehen und schauen, was deine Mitstreiterinnen auf ihren Blogs schreiben, welche Fragen ihnen gestellt werden. Oder begib dich in einschlägige Facebook-Gruppen. Worüber wird hier diskutiert? Welche Fragen brennen den Usern unter den Nägeln? Natürlich kannst du auch eine Umfrage direkt an deine Community richten, etwa via Facebook oder per E-Mail. Frag deine Follower, von welchen Themen sie noch mehr lesen wollen. Lass auch offene Fragen zu, so kannst du auf ganz neue Fragestellungen kommen.

 

Schritt 2: Finde die passenden Keywords

Hast du dich für ein konkretes Thema entschieden, solltest du dir noch vor dem Schreiben überlegen, welches das Keywords ist, auf das du den Beitrag optimieren willst. Die Rede ist von Search-Engine-Optimization (SEO) oder Suchmaschinenoptimierung. Wähle ein Long-Tail-Keyword, das ist eine ganze Keywords-Phrase, die das Thema genaue eingrenzt. So wäre es besser “rote Lederschuhe” zu nehmen als “Schuhe”. Du hast dadurch bessere Chancen, auf die erste Seite der Google Suchergebnisse zu kommen. Idealerweise findest du Keywords, die von vielen Menschen gesucht werden, wo es aber noch wenige Inhalte dazu gibt und die Konkurrenz somit gering ist. Für die Keywords-Recherchegibt es ein paar nützliche Tools, etwa den Google Keywords-Planer, Google Trends oder den Moz Keywords Explorer. Das gewählte Keyword solltest du dann systematisch in deinen Blogpost einbauen: in der Überschrift, wenn möglich auch in Zwischenüberschriften, mehrmals im Text und im Alt-Tag deiner Bilder.

 

Schritt 3: Bereite deinen Blogpost vor

Du hast dich jetzt auf ein Thema eingegrenzt und das passende Keyword dazu. Nun musst du dir überlegen, wie du deinen Blogpost aufbereitenwillst. Welche Art der Darstellungeignet sich am besten? Ist es eine Checkliste oder ein List-Post? Ist es ein ausführlicher Guide oder deine Formel für xy? Verratest du deine Learnings oder Geheimnisse, die dir zum Erfolg geholfen haben? Oder eignet sich vielleicht eine Infografik oder ein Video am besten für dieses spezielle Thema? Zur Vorbereitung zählt auch, dein Thema gründlich zu recherchieren. Was haben anerkannte Branchenmedien oder Koryphäen deines Faches bereits dazu geschrieben? Schau immer, dass du dich auf seriöse Quellen beziehst. Mir hilft es auch, meine Blogposts zu entwerfen, eine Struktur vorzugeben. Dabei überlege ich mir die Punkte, die unbedingt in den Text gehören, aber auch, welche Fragen von meinen Lesern noch folgen könnten und greife diese gleich mit auf.

 

Schritt 4: Schreibe deinen Blogpost

Nun geht es endlich ans Schreiben. Wenn du soweit alles vorbereitet hat, sollte dir das Schreiben wirklich nicht mehr schwer fallen. Am besten du nimmst dir 2-3 Stunden Zeit, in denen du dich in Ruhe und ungestört dem Schreiben widmen kannst. Finde den passenden Ort, der dich zum Schreiben inspiriert – ob in einem Café, in deinem Büro, bei dir zu Hause oder in der Natur. Versuche beim Schreiben in einen Flow zu kommen, das macht deinen Text fließender und leichter zu lesen, als wenn du immer wieder an einem Text schreibst. Bedenke beim Blogpost-Schreiben immer, dass Leute im Internet Texte oftmals nur scannen. Das heißt, du musst es ihnen erleichtern, deine Texte zu lesen. Das erreichst du mit knackigen Überschriften und Zwischentiteln, nicht zu langen Absätzen, Aufzählungen und Listen, abgesetzten Zitaten, Weißraum und Absätzen zum Auflockern, Bildern, Grafiken und anderen optischen Elementen. Füge am Ende einen Call-to-action (CTA), eine Handlungsaufforderung hinzu. Achte beim Schreiben auch darauf, dass du den Text für Suchmaschinen optimierst (siehe Schritt 2: Keywords). Vergiss nicht deinen Text zu editierenund Korrektur zu lesen, bevor du ihn veröffentlichst. Achte auf die Lesbarkeit aus den Augen deiner Leser, auf Rechtschreibfehler und Typos.

 

Schritt 5: Promote deinen Blogpost

Wenn du deinen Blogpost erstellt hast, geht es daran, ihn zu promoten. Man sagt, dass circa 50% der Zeit für die Erstellung von Blogposts aufgewendet werden sollen und die anderen 50% für das Bekanntmachen. Teile deinen Blogpost auf deinen Social Media Kanälen. Du kannst das auch öfter machen mit unterschiedlichen Aufhängern oder Bildern. Du kannst deinen Blogpost aber auch in passenden Facebook-Gruppen teilen. Verbreite deine Blogposts auch via Newsletter. Entweder automatisiert jedes Mal, wenn du einen Blogpost verfasst hast, oder in einem wöchentlichen oder monatlichen Newsletter mit einer Sammlung deiner (besten) Blogposts. Du kannst natürlich deinen Text auch persönlich an Freunde schicken, die sich für deine Inhalte interessieren könnten.

 

Alles erledigt? Super, dann geht es weiter mit deinem nächsten Blogpost. Denn vergiss nicht: Kontinuität und Regelmäßigkeit sind sehr wichtig beim Bloggen!

 

5 Schritte für qualitätsvolle Blogposts

 

 

Foto: Kaboompics.com 

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