Mit dem Corporate Blog zur Lovebrand #1: Was der Blog für die Brand tun kann

Ein professionell geführter Blog kann aktiv dabei helfen, eine Marke aufzubauen und zu unterstützen. Wir kennen das von Influencern oder bekannten Experten, die sich selbst mit Hilfe ihres Blogs zur Marke aufgebaut haben. Ich wage aber zu behaupten, dass ein Blog auch vielen Unternehmen dabei helfen könnte, zu einer Lovebrand zu werden. Ein durchaus spannendes Thema, das ich nicht in einem einzigen Blogpost abhandeln mag. Stattdessen hab ich eine Serie daraus gemacht: “Mit dem Corporate Blog zur Lovebrand” ist meine neue Blog-Serie für 2018!

Im ersten Teil heute schauen wir uns an, was eine Lovebrand sein soll und welche Rolle ein Corporate Blog dabei spielen kann. Vier Bausteine habe ich definiert, die meiner Meinung nach einen Blog zu einer Lovebrand machen können und jedem einzelnen ist eine Folge dieser Serie gewidmet.

 

Was ist eine Lovebrand?

Manche Marken üben eine hohe Anziehungskraft auf uns aus. Sie haben das gewisse Etwas, das sie für uns zu einem Objekt der Begierde macht, auch wenn sie preislich höher liegen als vergleichbare Produkte. Wir können uns ganz mit so einer Marke identifizieren, wollen uns mit ihr verbinden und sind auch gerne bereit, die Marke weiterzuempfehlen. Wir werden zu Markenbotschaftern.

 

Wieso lieben wir Marken?

Starke Marken haben es geschafft, ein Kundenproblem zu finden und es zu lösen. Sie orientieren sich an konkreten Marktbedürfnissen und fokussieren sich darauf, ein konkretes Problem aus der Welt zu schaffen durch ihren einzigartigen Nutzen.

Eine Lovebrand kann aber noch mehr. Sie bietet zusätzlich zum faktischen Nutzen einen virtuellen Nutzen, der rein in der Wahrnehmung der Käufer stattfindet. Kunden empfinden die Marke dann als einzigartig und begehrenswert, im Vergleich zu ähnlichen Produkten.

Solche Lovebrands zeichnen sich durch ihren hohen Grad an Markenloyalität und einer starken Weiterempfehlungsquote aus, weshalb sie ihre Preise auch jenseits üblicher Marktpreise anbieten können. Ihr Konsum wird sogar als sinnstiftend bewertet.

Silvia Danne beschreibt in ihrem Buch Lovebrands 6 Erfolgsfaktoren, durch die Marken die Herzen ihrer Kunden erobern können:

  • Emotionen, die bewegen
  • Bewusstsein, das Werte schafft
  • Leidenschaft, die motiviert
  • Innovationen, die faszinieren
  • Erzählungen, die begeistern
  • Nr. 1 sein und bleiben

Aber nicht jede Marke kann zur Lovebrand werden. Voraussetzung ist, dass die Marke für ihre Kunden Sinn stiftet und das gelingt Danne zufolge nur durch eine eindeutige, gelebte Werthaltung, über die eine Beziehung zur Marke entsteht. Die Anziehungskraft einer Lovebrand beruht somit auf ihren Werten, die seelische Erfüllung bieten, nicht nur funktionelle oder emotionale Erfüllung.

 

Menschen haben eine Vorliebe für Marken, die mit ihrem Wertesystem konform gehen. Daher ist es so wichtig, dass eine Marke Sinn stiftet. Die Markenwerte wiederum können durch die Corporate Story erzählt werden, die die Werte erfahrbar macht. Emotionalisierende Geschichten schaffen Wert und geben Sinn. Werden positive Emotionen ausgelöst, erhöht das unbewusst den Wert einer Marke. Positive Emotionen beeinflussen Kaufentscheidungen.

 

Eine Lovebrand schafft es, ein starkes Band zu ihren Kunden aufzubauen.

Der beste Weg dazu führt über das Vertrauen der Menschen und wie könnte man das nicht besser erreichen, als über wertvolle Inhalte, Hilfestellung, Inspiration und Tipps? Und genau hier setzen wir mit einem Corporate Blog an.

 

Was der Blog für die Brand tun kann

Ein professionell geführter Corporate Blog kann die eigene Marke aktiv unterstützen. Er kann Menschen eine Marke näher bringen, ohne dass sie das Gefühl haben, manipuliert zu werden, wie das etwa bei der Werbung passiert. Menschen wollen nicht mehr manipuliert werden, sie wollen inspiriert, motiviert und unterhalten werden: Sie fragen sich: Warum gibt es das Unternehmen? An was glaubt es? Wie erfüllt es sein Markenversprechen? Wie lautet die Corporate Story? Mit welchen Geschichten inspiriert mich die Brand? Wie kann ich mich mit der Brand verbinden?

In einem guten Corporate Blog geht es nicht direkt um ein Unternehmen. Es geht vielmehr um seine Leser und ihre Probleme und Bedürfnisse rund um eine Marke.

Ein guter Blog liefert Antworten darauf und bietet seinen Lesern auch die Möglichkeit, mit der Marke in Beziehung zu treten.

Durch einen Corporate Blog können Kunden eine Marke stärker erleben, können tiefer in die Markengeschichte eintauchen. Sie können damit die Marke nicht nur konsumieren, sondern sich intensiver damit auseinandersetzen, sich selbst einbringen, mitgestalten. Mit einem Blog erschafft man sich die Möglichkeit für Engagement und Konversation.

 

Wer einen Corporate Blog betreibt, sagt damit seinen Kunden und Zielgruppen, dass er sich um sie kümmert, dass er ihre Interessen und Fragen ernst nimmt. Dass er nicht bloß verkaufen will, sondern einen reichhaltigen Informationsschatz für sie bereit hält und mit Ratschlägen zur Seite steht.

 

Leser werden zu Fans werden zu Markenbotschaftern

Wenn ein Blog gut gemacht ist, werden User, die sich dadurch angesprochen und angeregt fühlen, immer wieder gerne den Blog besuchen. Sie fühlen sich durch seine Inhalte bereichert und sind sogar dankbar dafür, sie konsumieren zu können. Sie entwickeln damit auch positive Gefühle gegenüber der Marke, empfinden sie als sinnstiftend, inspirierend, spannend, fühlen sich in ihren Werten bestätigt. Sie werden auf dem Blog nach Tipps und Anregungen suchen und diese Informationen mit ihren Freunden teilen. So werden aus Blog-Besuchern im Idealfall wahre Fans und aus diesen werden letztlich Markenbotschafter. Es entsteht ein Sog, eine Anziehungskraft, die den Wunsch der Fans stärkt, sich immer wieder mit dem Blog und der Marke zu verbinden.

Wie gelingt das aber? Wie wird aus einem stinknormalen Blog ein Blog, der glänzt, heraussticht und damit auf die Markenloyalität einzahlt.

 

Damit ein Corporate Blog dazu beitragen kann, eine Brand zu einer Love Brand zu machen, braucht er eine unverwechselbare Persönlichkeit, die ihn zum Leben erweckt. Er braucht eine starke Autorität und muss in seinem Bereich eine Art Meinungsführer sein.

Und er braucht einen langen Atem – von heute auf morgen: das wird leider nicht funktionieren!

 

4 essentielle Blog-Bausteine 

Meiner Meinung nach sollte ein Corporate Blog aus vier essentiellen Bausteinen bestehen, die ihn zu einer Lovebrand machen können:

#1: Eine klare Positionierung, eine Blog-Identity

#2: Ein Gesicht, eine Blog-Personality

#3: Sinnstiftender, wertvoller Content, der sich um die Corporate Story dreht

#4: Eine starke, aktive Brand-Community

 

Was diese vier Bausteine genau ausmachen, erkläre ich jeweils in einer eigenen Folge dieser Serie.

 

Corporate Blog zur Lovebrand

 

SERIE: Mit dem Corporate Blog zur Lovebrand

In meiner neuen 5-teiligen Blog-Serie „Mit dem Corporate Blog zur Lovebrand“ gehen wir in die Tiefe und entmystifizieren die Geheimnisse genialer Corporate Blogs. Im zweiten Teil dieser Serie schauen wir uns Baustein #1 an: die Blog-Identity. Ein Blog muss klar positioniert sein, damit er bestmöglich in die Marke einzahlen kann. Und er muss selbst zur Marke werden, wozu ein durchdachtes Blog-Branding nötig ist.

Teil zwei der Serie folgt Mitte Februar!

 

Und noch eine Ankündigung hab ich für dich: Die Inhalte der gesamten Serie stelle ich nach dem letzten Teil in Form eines kostenlosen eBooks zur Verfügung! Du hast jetzt schon Interesse daran? Schreib mir eine kurze eMail an office@prspionin.at

 

 

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