Pinterest-SEO: Warum und wie du Keywords auf Pinterest nutzen solltest

Pinterest ist keine Social-Media-Plattform im eigentlichen Sinne, sondern in erster Linie eine Suchmaschine für Bilder. User nutzen Pinterest, um nach ihren Interessen zu suchen und entdecken dabei dank ausgeklügelter Algorithmen (dem Smart Feed) weitere ähnliche Pins um dieses Thema herum. Damit die Benützer tatsächlich ihre gewünschten Inhalte zu sehen bekommen, arbeitet Pinterest mit Keywords, ähnlich wie das auch Suchmaschinen wie Google oder Bing tun. Denn Suchmaschinen können keine Bilder lesen und sind auf Keywords angewiesen, um zu wissen, worum es in einem Bild geht.

Keywords und Suchmaschinenoptimierung (SEO) sollten daher unbedingt Teil jeder Pinterest-Strategie sein, damit deine Pins auch von der richtigen Zielgruppe gefunden werden können. Pinterest-User suchen anhand von Begriffen – deinen Keywords – nach ihren Interessen. Wenn du Keywords geschickt nutzt, erhöht das die Chance, dass deine Pins in den Suchergebnissen des Smart Feeds (Feed deiner Startseite) erscheinen. Der Smart Feed sortiert die Pins danach, was am besten zur Suchintention des Nutzers passt. Außerdem liefert auch Google Pinterest-Ergebnisse aus, wenn du deine Pins gut mit Keywords optimiert hast!

 

Wo du Keywords in Pinterest positionieren solltest

Keywords solltest du gleich an mehreren Stellen auf Pinterest verwenden:

 

Dein Profil und Profilname

Baue bereits in deine Profilbeschreibung wichtige Keywords ein, um User neugierig auf dein Unternehmen zu machen und einen ersten Eindruck davon zu vermitteln, zu welchen Themen du pinnst. Auch bereits in deinem Pinterest-Benutzernamen (= deine Pinterest-URL) sowie im angezeigten Unternehmens-Namen (nur für Business Profile) sollte dein wichtigstes Keyword neben deinem Unternehmensnamen auftauchen, du hast dafür jedoch nicht allzuviel Platz.

 

Boardtitel und -beschreibungen

Jedes deiner Boards sollte mit Keywords bestückt werden. Verwende das jeweils passende Keyword bereits in deinem Boardtitel. Erstelle einen kurzen Einleitungstext für jedes Board und baue darin sowohl breite, generische Keywords ein, als auch nischigere, die zur Board-Nische passen. Vermeide aber Keyword-Stuffing, da dies bei Nutzern meist nicht gut ankommt.

 

Pin-Dateinamen

Speichere die Pins und Bilder, die du für Pinterest nutzt, immer mit einem aussagekräftigen Dateinamen ab, in dem die wichtigsten Keywords vorkommen. Statt z.B. “image1234.jpg” solltest du die Datei besser “Pinterest SEO Keywords” nennen.

 

Pin-Beschreibungen

Beschreibe deinen Pin mit Hilfe von Schlüsselwörtern und erkläre kurz und prägnant in 2-3 Sätzen, worum es bei jenem Pin geht. Nutze auch 3-5 Hashtags, die zu deinem Pin passen. Die Pin-Beschreibung tippst du beim Hochladen des Pins in Pinterest oder über deinen Pinterest-Scheduler (z.B. Tailwind) ein. Je besser deine Keyword-Optimierung, desto höher taucht dein Pin dann in den Suchergebnissen auf.

Aber Achtung: Bei Pinterest geschieht das nicht sofort und kann schon eine Weile dauern, da Pinterest auch immer den Kontext eines Pins abgleicht, etwa in welche Boards du selbst einen Pin pinnst und in welches Board du einen Pin zuallererst gepinnt hast. Pinne daher deinen eigenen Content zuerst in dein relevantestes Board, das wird Pinterest helfen den Pin zu kategorisieren und ihn entsprechend auszuspielen.

 

Pin Meta-Beschreibung

 

Meta-Beschreibung und ALT-Text

In der Bildunterschrift beschreibst du kurz, worum es im jeweiligen Blogpost geht, der zum Pin gehört. Wenn du Rich-Pins in deinem Pinterest Business-Profil aktiviert hast, zieht sich Pinterest diese Information über die Meta-Beschreibung im Stippet selbst. Hier kannst du z.B. mit einem WordPress-Plugin wie Yoast SEO ganz einfach arbeiten.

Beschrifte auch den ALT-Text deines Pins direkt in WordPress, auch diesen Text wird sich Pinterest direkt von deiner Website ziehen. Erkläre ganz kurz, worum es im jeweiligen Bild geht und nutze auch hier Keywords.

Meta-Beschreibung und ALT-Text sind natürlich nur für jene Pins relevant, die du von deiner Website aus pinnst und nicht direkt via Pinterest oder Tailwind. Generell sollten deine Blogposts auch SEO-optimiert sein mit passenden Blogpost-Titeln und Keywords im Text.

 

Auch die neuen Story Pins und Video Pins solltest du mit relevanten Keywords im Text und in der Bildbeschreibung bestücken. Bei Story Pins ist es sogar sinnvoll, jede einzelne Seite mit einem keywordoptimierten Text zu versehen. Du kannst übrigens auch beim Repinnen von fremden Pins Keywords hinzufügen, wenn dir die bisherigen Keywords nicht schlüssig erscheinen. 

Pro-Tipp: Pinne keinen irrelevanten Content in deine Boards, die nichts mit dem Board-Thema zu tun haben. Es hilft dir nicht nur nicht weiter, sondern kann die Ausspielung deiner Pins verschlechtern, da die gesamte SEO-Maschinerie von Pinterest dadurch durcheinander geratet.

 

Wie du die richtigen Pinterest-Keywords findest

Keyword-Recherche auf Pinterest ist nicht schwer, du brauchst kein eigenes Tool dafür. Tippe dazu einfach einen Suchbegriff in die Suchmaske ein und es werden dir verschiedene weitere Vorschläge während des Tippens angezeigt, ähnlich der Auto-Vervollständigung bei Google. Bis vor nicht allzu langer Zeit bekam man über die Suchmaske auch verwandte Suchergebnisse angezeigt – leider gibt es diese Funktion bei Pinterest derzeit nicht mehr, da Pinterest laufend an der Plattform schraubt.

Notier dir mindestens 15-20 passende Keywords zu deinen Themen. Achte dabei auf Long-Tail-Keywords, das sind Phrasen aus mehreren Keywords statt einzelnen Wörtern.

Überleg dir, ob du ein deutschsprachiges oder ein internationales Publikum auf der Plattform ansprechen möchtest und nutze entsprechend deutsche oder englische Keywords. Englischsprachige Nutzer werden zwar vielleicht auf deinen Pin und deine Website klicken, wenn du englische Keywords nutzt, jedoch bald wieder von deiner Website abspringen, wenn sie nicht finden wonach sie suchen. Und das ist wiederum ein negatives Signal für dein Such-Ranking.

 

Wichtig:

Bevor du nun an die Optimierung deiner Pins mit Keywords denkst, solltest du natürlich zuerst auf deinen Content setzen und pinwertige, wertvolle Inhalte erstellen: Blogposts oder anderen Content, der deine Zielgruppe interessiert, und entsprechende Pinterest-Grafiken dazu, die den Inhalt kurz umreißen, neugierig machen und leicht lesbar sind, in der empfohlenen Größe (aktuelle Empfehlung 1.000 x 1.500 Pixel).

 

Da Pinterest sich laufend weiterentwickelt, Algorithmen sich ändern können und ständig neue Funktionen getestet und ausgerollt werden, ist es wichtig, am Ball zu bleiben und auch Neues auszuprobieren, zu testen und zu optimieren. Das gilt auch für das Pinterest SEO!

Ich gebe übrigens auch 1:1 Pinterest Coachings, in denen wir unter anderem auch das Thema Pinterest SEO besprechen. Melde dich gerne bei mir, wenn du Interesse daran hast.

 

Pinterest-SEO-Keywords

 

 

Beitragsbild via unsplash.com

 

 

Ähnliche Beiträge

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.