Pinterest-Special 1: Geheimwaffe im Kommunikationsmix

Die Idee zu einem Blogpost über Pinterest schwirrt mir schon länger im Kopf herum, schließlich ist das meine liebste Social Media Plattform, auch wenn Pinterest streng genommen eher eine Suchmaschine ist. Das liegt daran, dass ich Stunden auf Pinterest verbringen könnte. Auf Pinterest sammelt man sogenannte Pins von anderen und verstreut seine eigenen Pins auch darunter.

Wie ein Schwamm sauge ich dann all die Informationen auf, die ich dadurch finde, aber nicht nur das. Mit dem Start meines Blogs Anfang des Jahres hab ich auch damit begonnen, Pinterest nicht nur passiv zu konsumieren, sondern auch aktiv zu nutzen und mich immer tiefer in die Materie Pinterest einzuarbeiten. Strategisch eingesetzt kann Pinterest wirklich zur hochgelobten Trafficmaschine werden, von der alle sprechen. Ich habe monatlich rund 30.000 Aufrufe meiner Pins, und ich weiß von noch erfahreneren Pinnern, dass da noch viel Luft nach oben ist!

 

Stark wachsende Nutzerzahlen, aber Marken noch unterrepräsentiert

Unter Bloggern ist Pinterest übrigens gar keine Geheimwaffe, aber mich wundert doch, dass so wenige Unternehmen und Marken Pinterest in ihre Kommunikationsstrategie miteinbeziehen. Pinterest selbst spricht von stark wachsenden Nutzerzahlen: 150 Mio. aktive Nutzer weltweit und 2,5 Mio. Nutzer im deutschsprachigen Raum. Auch in Österreich wird Pinterest immer bekannter und beliebter. Wenn also die Menschen sich vermehrt auf Pinterest herumtreiben, warum dann nicht diese Plattform auch strategisch für Marketing und PR nützen? So lassen sich neue Zielgruppen erschließen, die anders ticken als der typische Facebook oder Instagram-User. Die typische Pinterest-Userin ist übrigens eine junge Frau!

 

Was Pinterest einzigartig macht

Das große Plus von Pinterest: Pinterest gilt als glaubwürdige Plattform, auf der User gezielt nach Themen oder Inspiration suchen. Menschen recherchieren also aktiv und pinnen, was ihnen interessant erscheint, ob innerhalb der Plattform oder auch beim Surfen im Internet, wenn sie auf interessante Inhalte stoßen. Umso wichtiger ist es auch, seine eigenen Inhalte für Pinterest aufzubereiten – von selbst entstehen Pins ja nicht, die muss man schon professionell erstellen. Tut man das nämlich nicht, generiert Pinterest simple Pins, die nur eine Überschrift auf farbigem Grund enthalten. So ein minimalistischer Pin ist nicht schön und wird nur gepinnt, wenn das Thema für denjenigen super relevant ist.

Anders als auf Instagram geht es hier nicht um schöne Bilder oder lustige, emotionalisierende Inhalte wie auf Facebook. Vielmehr suchen Menschen auf Pinterest aktiv nach lesenswerten Informationen, nach nützlichen Hilfestellungen, nach Inspiration. Diese Inhalte liegen nicht auf Pinterest, sondern sind vom Pin verlinkt auf die Quelle: auf eine Website, einen Blog, einen Online-Shop, eine Bildergalerie, ja auch auf Instagram oder Videos kann verlinkt werden. Auf Pinterest selbst liegen quasi nur die visuellen Lesezeichen dazu in verschiedenen Boards mit für Pinterest aufbereiteten Grafiken.

 

Pinterest im Kommunikationsmix

Gerade für langfristige, nachhaltige Kommunikation ist Pinterest ideal geeignet. Während Twitter-, Facebook- oder Instagram-Posts nur sehr kurze Lebenszeiten haben, ist der Content auf Pinterest wirklich langlebig. Man spricht auch davon, dass Pins “reifen”, je länger sie liegen. Sie sind dann noch Wochen-, Monate- oder gar Jahre nach dem Pinnen gut sicht- und auffindbar. Damit ist aber auch klar, dass sich nicht alle Inhalte für Pinterest eignen: Pinterest ist eine Plattform für Evergreen-Content, für Anleitungen und Hilfestellungen, aber auch für Inspiration. Aktuelle Themen werden dagegen auf Pinterest keinen Erfolg haben, die sind besser auf Twitter oder Facebook aufgehoben.

Dabei ist Pinterest in erster Linie eine Bildersuchmaschine, weniger soziales Netzwerk. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber gerade wenn ich auf der Suche nach konkreten Tipps und Anleitungen bin, ist Pinterest mir oft mehr Hilfe als Google. Der soziale Aspekt bei Pinterest besteht in der Interaktion auf der Plattform. Das heißt in erster Linie Pins aus diversen Quellen sammeln und andere Pins innerhalb der Plattform repinnen. Pins können auch kommentiert werden, aber ehrlich gesagt spielt das kaum eine Rolle. Um auf Pinterest Aufmerksamkeit zu erregen musst du nicht wie wild kommentieren, sondern solltest vielmehr selbst fleißig pinnen und eigene “pinteresting” Inhalte auf die Plattform laden.

Vielleicht schaffst du es dann auch, einen viralen Pin zu erstellen, der oft geteilt wird und dir viel Traffic bringt!

 

Weiter geht’s im zweiten Teil des Pinterest-Specials

Wer mit Pinterest Erfolg haben will, oder gar Pinterest Influencer werden will, muss sich aber schon etwas mehr mit dieser Plattform auseinandersetzen. Ich hab für euch ein paar Geheimnisse für Erfolg auf Pinterest zusammengetragen – aber weil diese Tipps so umfangreich wurden und ich hier niemanden erschlagen möchte, werde ich sie im zweiten Teil meines Pinterest-Specials nächste Woche mit euch teilen. Da schauen wir uns auch an, wie Unternehmen und Marken Pinterest erfolgreich nützen können.

Bleibt also bitte dran!

 

Geheimwaffe Pinterest im Kommunikationsmix

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Unsplash.com

 

 

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