7 Twitter Fehler, die du unbedingt vermeiden solltest

7 Twitter Fehler, die du unbedingt vermeiden solltest

Nutzt du Twitter im Rahmen deiner Unternehmenskommunikation bzw. Social-Media-Strategie, wirst damit aber nicht richtig warm? Twitterst du brav vor dich hin, aber am Ende hast du das Gefühl, es lohnt sich nicht? Dann machst du vermutlich einen der häufigen Twitter-Fehler, die viele User zu Beginn machen. Du musst Twitter nicht gleich aufgeben, wenn diese Plattform grundsätzlich für dich und dein Unternehmen gut geeignet ist. Du musst Twitter nur richtig verstehen und lernen, wie du dieses Echtzeitmedium am besten bespielst. Denn so wie andere Social-Media-Kanäle hat Twitter gewisse Eigenheiten, die du berücksichtigen solltest.

 

Warum Twitter?

Aber warum überhaupt Twitter? Gerade, wenn du digitale PR machen möchtest, solltest du Twitter nicht außer acht lassen. Immerhin finden sich hier viele Journalisten, Influencer und Meinungsmacher, aber auch mögliche Kooperationspartner und – je nach Branche – auch Endkunden. Und auch wenn hier längst nicht alle Nutzer aktiv twittern, haben doch viele einen Account und verfolgen das neueste Geschehen in ihrer Branche doch zumindest passiv. 

 

Gehen wir nun die beliebtesten Fehler der Reihe nach durch:

 

#1 Fehler: Du postest nur mit Automatisierung-Tools und bist nicht präsent

Du postest nur über Automatisierung-Tools wie Buffer, Hootsuite oder Recurpost, weil du gehört hast, dass ein solches Tool dir viel Arbeit abnimmt? Du bist aber so gut wie nie auf Twitter präsent, reagierst nicht auf Kommentare und interagierst nicht aktiv mit anderen Usern? Ganz schlecht! Wenn deine Tweets wie nüchterne, unauthentische Meldungen daherkommen, du nicht auf Antworten reagierst oder Fragen nicht beantwortest, und auch sonst nicht auf Twitter präsent bist, wirst du dir schwer damit tun, hier Fuß zu fassen. Dein gesamter Account wird wie eine lieblos bespielte Plattform erscheinen und so ist es natürlich schwer, neue Follower zu gewinnen. Twitter ist ein Echtzeitmedium – sei daher aktiv auf Twitter, wenn du etwas postest. Verlasse dich nicht auf die Posts aus der Konserve, sondern nimm diese – wenn überhaupt – nur unterstützend dazu.

 

#2 Fehler: Du tweetest nur deine eigenen Sachen

Natürlich möchtest du auf deinen Blog-Content oder andere deiner Inhalte aufmerksam machen. Aber tu nicht nur das. Teile auch Content von anderen bzw. retweete deren Tweets – mit oder ohne eigenen Kommentar. Ganz ehrlich, wie kommt so ein Profil rüber? Ziemlich selbstbezogen, nicht? Dabei zeugt es gerade von Expertise und Weitsicht, wenn du auch die Inhalte von anderen aus deiner Nische teilst und damit interessanten Content für deine Follower kuratierst. Twitter-User sind nicht darauf “trainiert”, nur auf der Plattform zu bleiben, sie folgen gerne Links, wenn sie etwas Spannendes entdecken. Deine Follower werden es dir danken, wenn du sie auf gute Inhalte aufmerksam machst.

 

#3 Fehler: Du interagierst nicht mit anderen

So übel wie das nicht selbst auf Twitter präsent sein: Nicht mit anderen interagieren. Sprich: nicht auf Antworten und Fragen zu deinen Tweets reagieren, aber auch nicht selbst auf andere zugehen und ihre Beiträge zu kommentieren, macht deinen ganzen Twitter-Auftritt sehr leblos und einseitig. Twitter ist nunmal eine Kommunikationsplattform, auf der wir auf Augenhöhe kommunizieren können und das sollten wir auch nutzen. Gerade der direkte Austausch und diese Kontaktmöglichkeit ist das Wertvolle an Twitter! Es geht hier nicht darum, seine Statusmeldungen abzufeuern und dann duck und weg, sondern um den Dialog miteinander. Nimm dir regelmäßig Zeit dafür, etwa einmal täglich. 

 

#4 Fehler: Du machst nur belanglose Statusmeldungen

Apropos Statusmeldungen: Viele Twitterer denken, dass es bei Twitter nur darum geht, spontane Statusmeldungen zu veröffentlichen, à la “Heute war ein schlimmer Arbeitstag. Jetzt beginnt der Abend”. Wenn dir wirklich nur solche banalen Tweets einfallen, dann lass es lieber! Keiner hat Zeit und Interesse, solche Tweets zu lesen. Teile stattdessen interessante Erkenntnisse, gib eine starke Meinung ab oder verweise auf spannende Lektüretipps. Möchtest du eine Statusmeldung machen, dann frag dich, welchen Mehrwert bringt sie deinen Followern. Was sagt sie über dich aus? Ist es eine wichtige oder notwendige Information? Bringt sie deine Follower zum Nachdenken oder stößt sie eine Diskussion an? Dann nur zu! Aber verkneife dir langweilige, nichtssagende Statusmeldungen.

 

#5 Fehler: Du reagierst nicht angemessen auf Tweets

Auf Twitter hat sich als ungeschriebene Höflichkeits-Regel etabliert, sich als dankbar zu erweisen, wenn jemand den eigenen Content teilt. Wenn jemand sich etwa die Mühe macht und zu einem deiner Blogposts einen Tweet verfasst, dann solltest du diesen Tweet nicht nur liken, sondern dich auch dafür kurz bedanken und den Tweet retweeten. Das ist einfach eine Form der Wertschätzung dieser Person gegenüber und alles andere finde ich ehrlich gesagt nicht sehr social. Außerdem hast du selbst auch etwas von diesem Retweet, zeigt er doch, dass andere deinen Content so wertvoll finden, dass sie ihn von sich aus teilen. 

 

#6 Fehler: Du vernetzt dich nicht mit den richtigen Leuten

Wie gesagt bietet dir Twitter die Möglichkeit, in den direkten Kontakt mit anderen zu kommen – vom Unternehmenschef, über bekannte Persönlichkeiten, Journalisten, Influencer, Opinion Leader und Kollegen aus deiner Branche oder anderen Unternehmen und Kunden. Folge also passenden Profilen, trete in den Austausch mit ihnen und teile ihren Content. Wenn Meinungsmacher deine Tweets retweeten, kannst du eine große Reichweite gewinnen. 

 

#7 Fehler: Du crosspostest nur von anderen Kanälen auf Twitter

Leider sieht man auch diesen Fall gar nicht selten: Twitter-Profile, die ausschließlich aus Facebook-, Instagram- oder LinkedIn-Posts bestehen. Jede Plattform hat ihre Eigenheiten und sollte auch entsprechend genutzt werden. Auf Twitter haben wir bekanntlich recht wenig Platz (280 Zeichen), nutzen im Schnitt 2-3 Hashtags und verlinken zu unseren Quellen. Postest du jetzt zum Beispiel von Instagram auf Twitter, hast du meist viel mehr Text und jede Menge Hashtags, die automatisch abgeschnitten werden. Bei Followern kommen solche merkwürdigen Tweets natürlich denkbar schlecht an. Also lass das besser und erstelle echte Tweets für Twitter.

 

Wie geht es dir mit Twitter? Hast du dich bei dem ein oder anderen Fehler ertappt? Keine Sorge, du kannst dich ab sofort anders auf Twitter verhalten. Nachdem die Kommunikation auf Twitter so schnelllebig ist, werden Fehler zum Glück auch schnell vergessen.  

 

Sind wir auf Twitter schon verbunden?

Twitter

 

 

Zum Weiterlesen:

Twitter – Warum Selbständige es nutzen sollten

15 unschlagbare Twitter Tipps

6 Twitter-Tipps für PR-Schaffende

 

 

Twitter-Fehler

 

 

Foto: Unsplash.com

 

 

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