Wie du deine Brand auf Social Media aufbaust

Wie du deine Brand auf Social Media aufbaust

Wahrscheinlich bist du aktiv auf diversen Social Media Plattformen und präsentierst dein Unternehmen, deine Produkte, Dienstleistungen oder Projekte, aber nutzt du Social Media auch bewusst, um deine Marke aufzubauen? Social Media geben uns nämlich eine ausgezeichnete Möglichkeit, auf eine zeitgemäße Art und Weise unsere Zielgruppen zu erreichen und Brand Building zu betreiben. Brand Awareness, die Bekanntheit deiner Marke, geht weit über die überall verlautbarte “Sichtbarkeit” hinaus und schafft es, dass deine Marke wirklich einen Unterschied in den Köpfen deiner Zielgruppe macht.

Wie gehts du das nun praktisch an?

Hier sind 7 Punkte, die essentiell für den Markenaufbau auf Social Media sind:

 

#1: Entscheide dich für die passenden Social Media Plattformen

Social Media Plattformen gibt es jede Menge und jeden Tag kommen neue hinzu. Die Kunst ist es herauszufinden, welche Plattformen die geeigneten für dein Unternehmen sind. Nicht jede Plattform ist perfekt für dich. Versuche dich für jene Kanäle zu entscheiden, die dir dabei helfen, deine Marke wirksam zu präsentieren und deine Ziele zu erreichen. Als Produkt-basiertes Unternehmen solltest du etwa an Instagram, Facebook und Pinterest denken, als Dienstleister auch an die Karriere-Plattformen LinkedIn und XING. Möchtest du eher jugendliche Gruppen ansprechen, solltest du TikTok und Snapchat auf dem Schirm haben und wenn du deine Expertise präsentieren möchtest, dann führt kaum ein Weg an Twitter vorbei.

 

#2: Bring Klarheit in deine Marke

Hast du dich bereits intensiv mit dem Thema Marken-Fundamente beschäftigt? Weißt du, wofür deine Brand steht und wie sie wahrgenommen werden soll und hast du darauf aufbauend eine Strategie für deine Marke erstellt? Weißt du, welche Werte und Emotionen deine Brand vermitteln soll und wie dein Mission Statement lautet? Was ist die Vision, das größere “Warum” bzw. der Purpose deiner Marke? Wie ist deine Marke positioniert und hast du ein klares Positionierungsstatement entwickelt? Wie unterscheidet sich deine Marke von anderen in deiner Branche? Wenn du deine Marke nicht kennst, kannst du sie auch nicht vermarkten und ansprechend präsentieren!

 

#3: Lege dein visuelles Branding fest

Erst wenn du die Fundamente deiner Marke festgezurrt hast, kannst du dich mit dem visuellen Erscheinungsbild deiner Marke beschäftigen. Die visuelle Strategie spielt eine große Rolle auf Social Media. Achte darauf, dass deine Brand auf allen Kanälen rasch wiedererkennbar ist und nutze überall das gleiche Logo bzw. die gleichen Profilbilder. Lege deinen Bildstil, deine Farbpalette und deine Schriften entsprechend deinem Corporate Design fest und erstelle einen eigenen Social Media Style Guide. Du kannst auch Templates für deine Social Media Grafiken erstellen, damit du konsequent den selben Stil einhältst.

 

#4: Entwickle eine Brand Voice

Visuelles Erscheinungsbild schön und gut, aber auf welche Art und Weise kommunizierst du mit deiner Community online und baust Beziehungen auf? Dazu musst du deine Brand Voice festlegen, sprich die Tonalität und Sprache deiner Texte definieren. Steht dein Unternehmen eher für seriöse Eleganz oder kunterbunten Spaß? Genau das sollte deine Brand Voice konsequent widerspiegeln. Achte darauf, dass deine Brand Voice authentisch und ehrlich ist und nicht gekünstelt daherkommt.

 

#5: Lege deine Themen fest

Aus welchen Themen wird sich dein Social Media Content speisen? Welche Themen sind für deine Follower interessant und wertvoll und was möchtest du unbedingt erzählen? Was müssen deine Follower wissen? Was könnte sie informieren, inspirieren oder unterhalten? Welche Inhalte eignen sich dafür, dass sich deine Community stärker mit deiner Brand verbindet und Vertrauen aufbaut? Welche Stories wirst du erzählen? Das alles sind Fragen, mit denen du dich für die Festlegung deiner Content Strategie beschäftigen solltest. Hast du dich einmal für deine Themen entschieden, bleibe konsequent dabei.

 

#6: Sei klar bei deinem Social Media Auftritt

Es ist kein Geheimnis, dass Menschen schnell weiter klicken, wenn auf deinen Social Media Profilen nicht klar herauskommt, was deine Marke anbietet und wofür sie steht. Wirf daher einen prüfenden Blick auf deine Accounts: Erkennt jemand, der deine Marke nicht kennt, auf den ersten Blick, worin dein Angebot besteht? Kommt das in deinen Bios (Social Media Steckbriefen) und in deinem Content klar heraus? Wenn nicht, schau dir nochmals deine Brand Fundamente an und schärfe unbedingt nach.

 

#6: Poste regelmäßig und bleib am Ball

Das ist einer der wichtigsten Punkte, der leider häufig falsch gemacht wird: Poste deinen Content regelmäßig und bleibe unbedingt dran. Eine Marke auf Social Media aufzubauen ist ein langfristiges Investment und gelingt nicht von heute auf morgen. Aber erst, wenn du regelmäßig postest, kannst du das Vertrauen deiner Community gewinnen und das ist enorm wichtig für dein Brand Building. Oft beobachte ich, dass Marken voller Elan für einige Wochen oder Monate sehr viel posten, nur um dann völlig ausgelaugt aufzugeben und von der Bildfläche zu verschwinden. Später versuchen sie es wieder und posten sehr intensiv und dann beginnt das Spiel von vorne. Das ist keine sinnvolle Strategie! Lieber die Postingfrequenz etwas herunterschrauben, aber konsequent posten, als total unkalkulierbar auf Social Media agieren.

 

#7: Arbeite mit Multiplikatoren, die deine Botschaft verbreiten

Nun kommt PR ins Spiel: Suche Multiplikatoren, die dir dabei helfen, deine Botschaft zu verbreiten. Das können einerseits journalistische digitale Medien sein wie Online Magazine, große Blogs und Podcasts, Kooperationspartner aus deiner Branche, aber auch Influencer, mit denen du zusammenarbeiten könntest. Recherchiere, wo sich deine Zielgruppen informieren und welchen Influencern sie folgen und überleg dir eine Strategie, diese Multiplikatoren mit ins Boot zu holen. Biete dich Medien etwa als Interviewpartner an, schreibe Gastartikel, stelle deine Marke vor oder vereinbare konkrete Kooperationen mit Influencern.

 

Übrigens: Bist du auch selbst aktiv, um deine Marke bekannt zu machen? 

Unterschätze nicht, wie wichtig dein eigenes Engagement für dein Brand Building ist, gerade am Anfang, wenn deine Marke noch kaum bekannt ist. Geh aktiv auf andere Accounts zu, like ihre Beiträge und hinterlasse sinnvolle Kommentare. Teile passenden Content von Dritten, die für deine Follower ebenfalls interessant sein können. Scheue nicht davor zurück, mit deinem Unternehmens-Account aktiv zu werden, nicht nur mit deinem persönlichen Account. 

 

 

Wie du deine Brand auf Social Media aufbaust

 

 

 

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.